Über Sociousness

Mit der Geburt der Menschenrechte, dem Aufstieg der liberalen Demokratie und einer nie da gewesenen Freiheit glauben viele, man habe sich freigemacht von vielen Zwängen, abgesehen natürlich von Hunger, Durst und Geschlechtsverkehr. Doch das ist eine Illusion. Genauso wie es biologische Triebe gibt, gibt es auch gesellschaftliche Triebe und Zwänge, aus denen wir uns vielleicht befreien könnten – jedoch nur zum Preis der Einsiedelei.

Dabei sind diese Zwänge gar nicht einmal so schlimm – die meisten finden wir sogar gut. Da ist einmal, dass wir immer zu guten und sehr guten Freunden halten; versuchen, unser soziales Netzwerk zu erhalten; dass es verschiedene Rollen in diesem Netzwerk geben, die verschiedene Funktionen erfüllen. Kurz: Gesellschaftliche Zwänge sind gut und brauchen wir, damit sich Gesellschaften formieren können.

Dieses Blog soll unter dem Titel “Sociousness” dazu beitragen, den Blick auf die Welt zu erweitern, indem es tagesaktuelle Themen unter soziologischen Gesichtspunkten beschreibt.

Mein Name ist Hendrik Erz und ich blogge seit 2007 über zunächst Hard- und Software, dann über Politik auf dem others Blog und seit 2012 hier auf Sociousness. Ich studiere im derzeit 7. Semester Soziologie an der Uni Bonn.